Solms II – 20.09.2026

Am Wetter kann es nicht gelegen haben…..denn wir hatten bestes Suchenwetter – trocken, etwas Wind – super! Im Vorfeld waren ursprünglich drei Gruppen mit 12 Nennungen angemeldet. So nach und nach kamen die Absagen, da der Ausbildungsstand der Gespanne wohl nicht ausreichend für eine Solms war. So wurden drei Richter wieder „ausgeladen“ und die Gruppen neu eingeteilt. Am Vorabend der Prüfung hat dann das letzte Gespann abgesagt. So waren es nur noch sieben Gespanne, die angetreten sind.

Erst trafen wir uns in Speichersdorf zur Chip-/ und Zahnkontrolle. Dann ging es in zwei Gruppen in die Reviere. Wir dürfen uns wieder bei T. Zimmermann und W. Veigl bedanken, die es uns ermöglicht haben, die Prüfung dort durchzuführen.

In der Gruppe 1 starteten drei Gespanne mit dem Richterteam Ernst Kunz (RO), Sandra Ullmann und Brigitte Lechner. Hier ging es zuerst ans Wasser.

Leider schieden zwei Gespanne aus. Sie brachten beide beim Erstmaligem Finden die Ente nicht zum Führer. Das dritte Gespann musste nun tapfer seine Fächer abarbeiten. Nachdem die Wasserfächer vollzogen waren, ging es zu den Schleppen ins Feld.

Zwischen Haar- und Federwildschleppe wurde eine Jagdpause mit einer kleinen Brotzeit eingeschoben, damit der Hund etwas Pause zwischen den Fächern hatte.

Nach den Schleppen erfolgten die Suchengänge und das Gespann kam an Fasane zum Vorstehen.

Bereits um 13.30 Uhr konnten hier die Endergebnisse mitgeteilt werden. Die beiden Führer, die bereits nach dem ersten Fach ausschieden, hatten sich entschuldigt – was wir in diesem Fall nachsehen.

v.l. Sandra Ullmann (VR), Brigitte Lechner (VR), Ernst Kunz (RO, SZR)

In der Gruppe 2 waren vier Gespanne gemeldet. Zwei Gespanne hatten bereits eine HZP erfolgreich abgelegt. Die Richter der Gruppe waren Sven Frühwirth (RO), Konrad Sendelbeck und Jürgen Süß. Nach der Schussfestigkeitsüberprüfung wurde mit den Schleppen begonnen.

Auf einer Haarwildschleppe wurde ein Hase aufgemacht und vom Hund verfolgt. Dieser entzog sich leider der Prüfung. Am Ende konnte sie unverletzt von der Führerin aufgefunden werden, aber die Prüfung war an diesem Tag leider gelaufen. Suchenglück und Suchenpech liegen sehr eng beieinander!

Auch ein zweites Gespann scheiterte an der Kaninchenschleppe, da der Führer kurz vor der Abgabe des Wildes einen Bringbefehl gab….schade – aber das selbstständige Bringen ist gefordert. Die beiden anderen Gespanne meisterten ihre Fächer sehr ordentlich. In der Suche konnte die Hündin……………………….  Von Bernhard Philipp sogar ein 4h bescheinigt werden.

Am Wasser gab es keine Abzüge – alles sehr gut gelaufen. Sodass man auch gegen 13.45 Uhr am Suchenlokal in Kötzersdorf eingetroffen ist.

Nach Auswertung und gemeinsamen Essen erfolgte die Siegerehrung. Auch wenn von sieben Gespannen lediglich 3 bestehen konnten, waren alle Beteiligte letztendlich froh, dass alle Hunde unverletzt ihren nach Hauseweg antreten konnten!

v. l. Andreas Giehrl, Sven Frühwirth (RO), Matthias Nebel (RA), Jürgen Süß (VR), Bernhard Phillipp und Konrad Sendelbeck (VR)

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Revierinhabern, -führern, bei den Wirtsleut für die Aufnahme und für die Bewirtung. Bei Kathrin Meyer für die organisatorische Abwicklung und für´s leibliche Wohl und bei den Kuchenbäckerinnen.

kleine Präsente für Richter, Führer, Revierinhaber und Helfer!

Ergebnisliste Solms 20.9.2026
Kenzo vom Hirschenacker 0101/25 Bernhard Philipp, 89407 Dillingen 1. Preis – Suche 4h
Gonzo vom Lingenauer Holz 1062/25 Mario Hofmann, 96149 Breitengüßbach 1. Preis
Bronco vom Rauhen Gehau 0919/25 Andreas Giehrl, 93183 Kallmünz 2. Preis
Carlo vom Dexterhof 0644/25 Stephan Gehringer, DE, 91578 Leutershausen 0. Preis
Kira vom Hirschenacker 0108/25 Tobias Schneider, 96264 Altenkunstadt 0. Preis
Cleo vom Dexterhof 0649/25 Maximilian Oberhäuser,91239 Henfenfeld 0. Preis
Kathi vom Hirschenacker 0106/25 Gabriele Stärker, 90431 Nürnberg 0. Preis

Wir wünschen allen Gespannen weiterhin alles Gute! Passt auf die Junghunde auf! Und dann Waidmannsheil!

Nächster Termin für den DK-Franken: Dr. Kleemann-Zuchtausleseprüfung! Wir drücken allen Teilnehmern ganz fest die Daumen.

Nächster Termin in Franken: VGP – hier sind noch Startplätze frei! Nennschluss ist der 14.10.2026

Solms 1 – 6.9.2026


Bei herrlichem Suchenwetter fanden sich sieben Gespanne zur Prüfung ein.
Erstmals traf man sich in Speichersdorf (an einem Parkplatz/Einkaufszentrum), da es keine örtlichen Gastwirtschaften mehr gibt, die am Morgen eine Gruppe aufnehmen könnte.

Blick auf den “Rauhen Kulm” – herrliches Wetter – tolles Prüfungsgelände!


Da wir auch zum ersten Mal ein Gewässer bei Speichersdorf zur Prüfung nutzen durften, wurden die Feldreviere nach Haunritz und Frankenberg verlegt.
Herzlichen Dank an die Revierinhaber, die auch als Revierführer zur Verfügung standen. In beiden Revieren wurden uns wunderbare Flächen für die Suche und die Schleppen zur Verfügung gestellt.
Der Besatz des Wildes war ausreichend. Ein Lautnachweis am Hasen konnte gezeigt werden. Federwild kam in ausreichender Anzahl zur Verfügung.


Als Richter durften wir in der Gruppe 1 Herrn Oliver Schwarm (RO), Frau Kirsten Schwarm, Herrn Jürgen Süß und RA Katharina Grabinger begrüßen.


Wir sahen sehr gut ausgearbeitete Schleppen, sehr gute Bringleistungen bei den Schleppen.
Die Suchengänge und das Vorstehen konnten bei allen vier Hunden mit sehr guten Zensuren bestätigt werden.


Nur beim Wasser mussten zwei Gespanne Federn lassen. Beide Gespanne hatten beim Bringen der Ente Probleme und mussten daher aus der Prüfung ausscheiden.


In der Gruppe 2 durften wir als Richter Herrn Konrad Sendelbeck (RO), Frau Ursula Scriba und Herrn Hubert Braun begrüßen.


Hier bestochen zwei Gespanne bei den Suchengängen! Selten genug kommt es vor, dass ein „4h“ vergeben wird, aber dieses Mal waren alle Richter der Meinung, dass die Suchen bereits einer „Kleemann-Suche“ würdig gewesen wären. Planmäßig, flott, mit bester Kopfhaltung,
immer richtig in den Wind gewendet – die Richter haben einfach geschwärmt!

Kuba vom Hirschenacker beim Vorstehen am Fasan


Dazu kam, dass ein Gespann auch beim Stöbern mit Ente eine hervorragende Leistung zeigen konnte. Die Ente hat mitgespielt! Sie wurde durch den Hund mehrfach aus der Deckung gedrückt, tauchte jedoch immer wieder ab und der Hund hat konsequent weitergearbeitet und das komplette Gewässer durchgestöbert. Am Ende konnte die Ente erlegt werden und wurde sauber zugetragen. Auch hier waren sich die Richter schnell einig geworden – eine hervorragende Arbeit des jungen Rüden!


Und bei den Schleppen und Suchengänge kam es keine Kritik. Nur bei der Art des Bringens gab es bei einem Gespann kleine Abzüge, da nicht sauber zugetragen wurde. Das ist ausbaufähig!

Zwischenzeitlich erfolgte während einer Jagdpause der Wesenstest in den Gruppen.


Gegen 15.00 Uhr kamen die Gruppen ins Suchenlokal in Kötzersdorf. Dort wurde dann die Auswertung und Preisvergabe nach einem guten Essen durchgeführt.

Für die Richter gab es selbstgemachte Marmelade und ein Jagdmesser – die erfolgreichen Führer konnten aus verschiedenen Sachpreisen auswählen.

Solms 1. Preis

Solms:

Kuba vom Hirschenacker 0102/25 André Kretzer 1. Preis – 2x4h Karlos vom Hirschenacker 0099/25 Bernd Sauer 1. Preis – 1x 4h
Birke vom Wassersteinhof 0716/25 Dirk Graichen qual. 1. Preis
Käte vom Hirschenacker 0105/25 Daniel Haase 1. Preis
Aron HofForde 0148/25 Christoph Wolfsteiner 0. Preis
Carlo vom Dexterhof 0644/25 Stephan Gehringer 0. Preis

AZP:

Amanda von der Grafsau 1221/24 Georg Sippl 1. Preis


Rund um eine harmonische Veranstaltung!
Bleibt uns nur Dank zu sagen! An die Revierinhaber, Revierführer, Richter, Kuchenbäckerinnen.
Danke an das Organisationsteam. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung konnte die Siegerehrung gegen 17.00 Uhr durchgeführt werden.
In 14 Tagen geht es weiter!

Bis dahin – Waidmannsheil und Kurzhaar voran.

Neuer Welpenkurs – 1. Kursabend

Am 20.08.2026 trafen sich neun Gespanne auf dem Übungsgelände des Schäferhundvereins Pegnitz zum 1. Kursabend.

Wir als Verein freuen uns über diesen Zuspruch! Es ist das erste Mal, dass wir einen solchen Welpenkurs anbieten.

Nach einer ersten kurzen Begrüßung ging es gleich los:

Kreisgang, Begrüßung zweier Hundeführer, Tipps für´s Bei Fuß gehen…..

Ilona Inzelsberger hatte ihre Reizangel dabei. Wie kann ich damit den Hund trainieren ? Ein Hund, der dies nicht soooo ausgeprägt kannte, wurde als “Versuchsmodel” herangezogen…..es hat nicht lange gedauert – und der Junghund stand. So können sich die anderen Führer die Vorgehensweise “mit den Augen stehlen”. Für die Führer, die kein Flugwild im Revier haben, wurden Gänseschwingen gesponsert. Üben muss man nun zuhause!

Begrüßung zweier Hundeführer….was ist zu tun ???

Abgerichtet wird nach dem Vorbild von “Ernst Mittel”, der vor Jahren den Leitfaden für eine Welpenstunde zur Verfügung gestellt hatte. Und was damals galt, gilt auch heute noch!

Erst die Arbeit – dann das Spiel!

Nach ca. 45 Min. , die den Junghunden schon sehr viel Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit abverlangt hatte, durfte dann natürlich auch gespielt werden. Dies dient gleichzeitig dem Sozialverhalten untereinander.

Und hier konnten sich auch die Führer kennenlernen und die Ausbilder Ilona Inzelsberger, Jessika Kretzer und Stefan Preißinger mit Fragen löchern. Die Führer wurden darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt eine gute Zeit startet, sich mit Schleppwild für die kommende Hundearbeit einzudecken.

Auch den Start des Apportierens haben die Ausbilder versucht, mitzugeben. Nun gibt es für die nächsten 14 Tage Hausaufgaben.

Mal sehen, wie sich die Gruppe entwickelt.

Uns Ausbilder hat es sehr viel Freude gemacht! Bis zum nächsten Mal.