Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine frohe und friedvolle Adventszeit. Viel Gesundheit und Zufriedenheit und für unsere Jäger und Hundeführer natürlich viel Waidmannsheil. Suchenglück mit Ihren vierbeinigen Begleitern.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei all den fleißigen Helfern, die es ermöglicht haben, dass auch das Prüfungs- und Zuchtjahr 2025 ein erfolgreiches für den Fränkischen Verein-Deutsch-Kurzhaar e.V. geworden ist.
Danke den Revierinhabern, die uns gestattet haben, ihre Reviere zu nutzen (Reviere Haunritz, Prebitz, Haag, Neuendettelsau, Wohnsdorf, Coburg,Küps und Vorbach – um nur einige zu nennen).
Danke an all die Richter/-Innen, die sich die Zeit nehmen, an den Prüfungen teilzunehmen. Ohne euch geht es nicht!
Letztendlich: 1000 Dank an die Mitglieder der Vorstandsschaft, die das ganze Jahr dafür sorgen, dass das Vereinsgeschehen reibungslos von Statten gehen kann! Heutzutage nicht alltäglich. Wir sind froh, ein solch tatkräftiges Team zu haben!
Wir danken Anja Gügel für ihre geleistete Arbeit. Anja Gügel ist aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Amt als Kassierin zurückgetreten. Wir respektieren den Schritt. Ihr Amt wird bis zu nächsten Wahl von ihrer Stellvertreterin Kathrin Meyer fortgeführt.
Den Züchtern/Deckrüdenbesitzern wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei der Nachzucht.
Für die letzten Jagdtage im Jahr wünschen wir allen Jägerinnen und Jägern Waidmannsheil.
Die zweite VGP war von Anfang an schwieriger zu planen. Sieben Gespanne waren ursprünglich angemeldet. Einige Führer hatten ihre Hunde zur “Sicherheit” für einen Platz gemeldet, hatten dann aber im Vorfeld bereits erfolgreich eine VGP meistern können.
So waren es wenige Tage vor dem Prüfungstermin nur noch vier Gespanne. Da musste der eine oder andere Verbandsrichter “ausgeladen” werden, was unangenehm genug ist. Aber es war uns keiner böse – der Verein hatte keinen Einfluss darauf. Nur ungünstig für die Richteranwärter, denn da mussten wir uns dann auch für zwei entscheiden. Wir hatten sehr viele Anfragen. Entweder gibt es immer mehr junge Richter oder immer weniger VGPen.
Am Vortag der Prüfung dann die letzte Absage – der Führer hatte wohl ein zeitliches Probleme, was er im Vorfeld nicht planen konnte, so dass das Gespann nicht starten konnte.
Auch das Prüfungswetter war durchwachsen. Gelegentlich leichter Regen, Wind, Kälte…..mieses Wetter.
Am Morgen begrüßten uns wieder die Bläser der Jägervereinigung Pegnitz mit ihren Hörnern.
Nach Chipkontrolle, Abgabe der Papiere und Begrüßung ging es dann für die drei gemeldeten Gespanne ins Feld.
Als Richterteam war Sven Frühwirth (RO), Konrad Sendelbeck und Kathrin Meyer geladen. Die Richteranwärter waren Florian Stern und Josef Baumgärtner gekommen.
VerlorenbringenFederwildschleppe
Die Feldfächer verliefen bei allen recht ordentlich.
Bei der Treibjagd wurde es spannend, da aus der Dickung nach dem Abblasen drei Rehe absprangen. Doch die drei Hunde blieben ruhig.
Alle Gespanne hatten Übernachtfährten gemeldet.
Aufgrund des Regens in der Nacht waren diese nicht leicht. Schweiß war keiner mehr zu finden, jedoch konnten allen drei Gespannen ihre Aufgabe sehr gut meistern.
Nach den Rotfährten ging es ans Fuchs-Hindernis, zur Fuchsschleppe und ans Wasser.
Leider konnten die drei Gespanne am Wasser nicht die Leistung zeigen, die sie ansonsten zu leisten im Stande waren. Unser österr. Gast konnte aufgrund eines lauten Bringbefehls beim Bringen der Ente leider nicht bestehen. Wohl ist diese Einwirkung in Österreich erlaubt – aber in der PO in Deutschland nicht. Klar, war der Führer erstmal enttäuscht und emotional. Zwei Tage danach hat er sich jedoch für sein Fehlverhalten entschuldigt, sich für die Gastfreundlichkeit, für den Prüfungsablauf und alles andere bedankt und sieht der nächsten Prüfung positiv entgegen.
Auch das zeigt Sportlichkeit, Selbstreflektion und Größe!
Tag 2 der Prüfung fand wie in gewohnter Weise im Revier Wohnsdorf bei Rainer Seeber statt. Fam. Seeber hatte uns am Morgen mit Kaffee und Kuchen begrüßt, bevor es nun mit den beiden verbliebenen Prüflingen zu den nächsten Fächern ins Feld und in den Wald ging.
Ein Suchengang sollte noch gezeigt werden, danach Stöbern und Buschieren.
KaninchenschleppeKaninchenschleppePirschgang, Ablegen m. Schuss
Nach erfolgreicher Arbeit auf der Kaninchenschleppe erfolgte noch das frei bei Fuß gehen, Pirschgang, Ablegen mit Schuss.
Auf die Frage, ob man noch eine Suche nach Haarwild machen möchte, verneinten die beiden Führer. Somit war der 2. Prüfungstag abgeschlossen.
Im Gasthaus Seeber, Pilgerndorf, konnten alle Teilnehmer und Gäste ein Mittagessen einnehmen. Nebenher wurde die Auswertung und die Papiere und Urkunden angefertigt. Bei Sonja Seeber haben wir uns mit einem Blumengruß für die Gastfreundschaft bedankt.
Ebenso galt unser Dank an die Richter und den Richteranwärtern. Herzlichen Dank an die Helferinnen, die wieder für das leibliche Wohl gesorgt hatten.
Herzlichen Glückwunsch an die beiden Führer, die jetzt eine bestandene VGP in der Tasche haben! Und eine VGP ist eine Meisterprüfung – die muss erst einmal gemeistert werden!
Zion Waidmanns 0701/23 Hans-Jürgen Meier 1. Preis / 310 Punkte Bailey vom Dexterhof 0334/24 Lena Gügel 2. Preis / 311 Punkte Udo vom Grasnitzbündel, ÖHZB,Johannes Schödl, 0. Preis /187 Punkte Emma vom Falkenhorst 1010/23 Claudia Breit Nicht erschienen
Wir wünschen den Hundeführern viel Freude bei den anstehenden Jagden und allzeit viel Suchenglück und Waidmannsheil.
Eine Woche später besuchten wir den Revierinhaber des Wasserreviers, Herrn Wolfgang Veigl, bei dem wir uns für die ganzjährige Nutzung seiner Gewässer zur Hundeausbildung bedankten. Für die Familie hatten wir einen kleinen Geschenkkorb zusammengestellt. Hätten wir nicht die Revierinhaber, die uns anl. der Prüfungen in die Reviere ließen, könnten wir weder Ausbildung noch Prüfungen veranstalten.
Tags vorher war alles vorbereitet. Eine Übernachtfährte war gemeldet worden – der Rest der Gespanne zog Tagfährten vor. Die ROe nahmen ihre Schweißgebiete in Augenschein und besprachen mit der PLin den Ablauf.
Schweiß für die Richter vorbereitetFuchshindernis verblendetkleine Präsente für die Bläser gerichtet
Am Samstagmorgen trafen die Bläser der Jägervereinigung Pegnitz e.V. ein, um die angemeldeten Teilnehmer, Richter, Richteranwärter und Gäste mit einer musikalischen Einlage zu begrüßen. Ein erhebender Beginn.
Die Gespanne hatten sich nach der Anmeldung, Chipkontrolle und Begrüßung an ihre Standplatzbrüche eingefunden.
Die erste Vorsitzende begrüßte alle Anwesende, stellte die Richtercrew vor und führte eine offene Richterbesprechung durch. Wesentliche Punkte aus der Prüfungsordnung wurden erörtert.
Nachdem keine Fragen mehr offen geblieben waren, ging es mit einem “Auf zur Jagd” durch die Bläser in zwei Gruppen in die verschiedenen Revierteile des Reviers Prebitz.
Gruppe 1:
RO Ernst Kunz, Mitrichter Stefan Gügel und Kurt Wiedmann.
Eine Richteranwärterin hatten wir ebenso zu Gast: Anna Schwager
Gruppe 2:
RO Konrad Sendelbeck, Mitrichterin Kathrin Meyer und Dr. Ulrich Graf.
Der Wettergott hatte es wieder sehr gut mit uns gemeint. Trockenen Fußes ging es nach dem Verlorenbringen und der Treibjagd zu den Schweißfährten.
In der Gruppe 1 wurden 3x Bringselarbeiten angemeldet, die alle sehr gut gelöst wurden. Ebenso in Gruppe 2 mit 1x Bringselarbeit.
Die sieben angetretenen Gespanne waren wirklich sehr gut vorbereitet worden und machten den Richtern das Richten leicht!
Hier einige Fotos von den verschiedenen Fächern:
Sehr gute Schweißarbeit mit anschließenden Bringseln: Max Backert mit Emmi vom GründereckDer Braque Francais Rüde Hero vom Hopener Wald mit seinem Führer Marcus Reiber löste seine Schweißarbeit auch sehr gut und zügig.
Beste Schweißarbeit in dieser Gruppe an diesem Tag: Crisby von der Mönchsbruck mit Erstlingsführer Alexander Herzog
Erstmal Jagdpause nach den Rotfährten. Die Damen des Vereins hatten wieder für Essen und Gebäck gesorgt. Immer wieder gerne angenommen “Kathrin´s Nussecken”. Herzlichen Dank allen Helferinnen.
FuchshindernisWasserarbeitBringen d. Enteso ist sie brav!
Auch in der anderen Gruppe arbeiteten die Gespanne sehr gut!
Alma es ist Jagdzeit mit Führer Sven Frühwirth – tolle Bringselarbeit und Schweißarbeit ohne Tadel!
Josefine vom Hirschenacker und Führer Aaron Jobst. Die beiden lieferten eine absolut grandiose Schweißarbeit und anschließendes Bringselverweisen. Die Richter waren begeistert!
Ein glücklicher Stefan Betz mit Jule vom Hirschenacker – ohne Abruf mit sehr guter Arbeit am Stück – WaidmannsheilAuch Jako vom Hirschenacker war auf der Rotfährte und dem Bringseln sehr erfolgreich! Leider haben wir kein Foto von der Arbeit.
Einige Schnappschüsse von den Federwildschleppen – danke für die Fotos von Anja Gügel und Ilona Inzelsberger. So können wir alle etwas teilhaben.
Tag 2 – Heute im Revier von Rainer Seeber in Wohnsdorf.
Herzlichen Dank an die Fam. Seeber, die uns am Morgen wieder mit leckerem Kaffee und Kuchen begrüßte.
Die Bläser eröffneten auch diesen Tag mit ihren Klängen. Dann ging es in zwei Gruppen ins Revier. Herzlichen Dank auch an den Revierführer Burkhardt Neubig, der uns den ganzen Tag begleitet hat.
Nach der Feldarbeit, Stöbern und Buschieren stand am Ende die Haarwildschleppe auf dem Programm. Das letzte Fach….bei diesen drei war klar – wenn der Hund das Kaninchen bringt, dann ist die VGP geschafft! Hurra!
Auch in der anderen Gruppe lief alles super! Tolle Hunde, tolle Führer – ein toller Jagdtag für die Richter. Viel Lob von allen Seiten – so soll es sein!
Im Anschluss ging es in die Gaststätte Seeber nach Pilgerndorf. Hier wurde ein tolles Essen gereicht. Die Auswertung, Urkunden und Präsente für Richter und Führer wurden vorbereitet. Danke an Kathrin Meyer, die so gute Zuarbeit leistet!!!
Für die Richter gab es eine “Marmeladensocke” – Jagdsocken, die mit selbstgemachten Marmeladen gefüllt wurden.für die Führer ein Brotzeitbrettchen mit Leckereien….eine Erinnerung an die VGP 2025
Suchensieger bei der Übernachtfährte:
Emmi vom Gründer Eck mit Maximilian Backert, 1. Preis / 336 Punkte
Suchensieger bei der Tagfährte:
Alma es ist Jagdzeit mit Sven Frühwirth, 1. Preis/ 315 Punkte
Jako vom Hirschenacker Manuel Dietel, 1. Preis / 313 Punkte Josefine vom Hirschenacker Aaron Jobst, 1. Preis / 309 Punkte Crisby von der Mönchsbruck Alexander Herzog, 1. Preis / 308 Punkte Jule vom Hirschenacker Stefan Betz, 1. Preis / 307 Punkte Hero vom Hopener Wald Dr. Marcus Reiber, 3. Preis / 289 Punkte
Marcus Reiber..es wurde auch emotional….Stefan BetzAlexander HerzogAaron JobstManuel Dietel
A l l e n Gespanne herzlichen Glückwunsch!!! Was für eine tolle Prüfung.
Herzlichen Glückwunsch an den Zwinger “vom Hirschenacker”, dessen drei Starter alle mit 1. Preise erfolgreich waren. Top Leistung! Die drei haben den ganzen Tag gegenseitig gefiebert und Daumen gedrückt!
Bleibt uns nur Dank zu sagen an die Richter, an alle Helfer, die Revierführer, ans Gasthaus Seeber, an W. Veigl (Wasserrevier) und an Rainer Seeber und Ilona Inzelsberger (Feld/Waldreviere).
Die Richteranwärterin war auch total begeistert von der Organisation der Prüfung. Die Bläserobfrau sagte, es sei keine Prüfung, sondern ein EVENT.
Ja – so soll es sein – zwei Jagdtage, an denen sich Jäger und Hundeführer treffen, kameradschaftlich und respektvoll mit den Richterteam zusammen arbeiten und Freude und Erfolg haben.
So wünschen wir uns das! Den Hundeführern wünschen wir weiterhin viel Erfolg, viel Waidmannsheil und Kurzhaar voran!